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Der Verein European Championships 2030 Switzerland hat entschieden, den Fokus neu auf die mögliche Durchführung 2034 zu setzen. Ein Anlass im Jahr 2030 wird nicht weiterverfolgt.
Die Vision bleibt bestehen: Der Verein prüft nun vertieft die Rahmenbedingungen für eine mögliche Durchführung der European Championships in der Schweiz im Jahr 2034. Bis Herbst 2026 sollen die notwendigen Grundlagen erarbeitet und das weitere Vorgehen definiert werden.
Die European Championships vereinen die Europameisterschaften von verschiedenen Sportarten zu einem Multisport-Event.
2018 fanden die European Championships (EC) erstmals in Glasgow und Berlin statt, 2022 folgte München. Dort traten 4’254 Athletinnen und Athleten in zehn Sportarten an, darunter 154 Schweizer Sportlerinnen und Sportler, die 14 Medaillen gewannen. Para-Disziplinen im Rudern und Kanu waren erstmals vollständig integriert. Begleitet wurde das Sportprogramm von Breitensportevents und Kulturfestivals.
Durch die gemeinsame Austragung wird die Reichweite jeder einzelnen Sportart massiv gesteigert. Während eine alleinstehende Meisterschaft oft nur ein begrenztes Publikum anzieht, vervielfacht das gemeinsame Event die Sichtbarkeit und sorgt für einen nachhaltigen Schub.
Ein Sportfest, das verbindet – nachhaltig, dezentral und mit Wirkung für die ganze Schweiz.
Die European Championships in der Schweiz bleiben eine sportpolitisch starke Vision. Nach dem Entscheid des Bundesrates vom 20. Mai 2026, für eine Durchführung im Jahr 2030 keine finanzielle Unterstützung zuzusichern, hat der Vorstand des Vereins verschiedene politische und institutionelle Optionen geprüft.
Die Rückmeldungen aus Politik und Sport zeigen: Die Idee eines nachhaltigen Multisport-Grossereignisses in der Schweiz wird weiterhin breit als sinnvoll und unterstützungswürdig wahrgenommen. Gleichzeitig sind die Erfolgsaussichten für eine Finanzierung einer Kandidatur 2030 angesichts der angespannten Finanzlage des Bundes derzeit sehr gering.
Der Verein verfolgt deshalb die Kandidatur 2030 nicht weiter und richtet den Fokus auf eine mögliche Durchführung im Jahr 2034. Bis Herbst 2026 werden die notwendigen Grundlagen erarbeitet und das weitere Vorgehen definiert.
Ziel bleibt es, die Voraussetzungen für European Championships in der Schweiz zu schaffen: dezentral, nachhaltig, wirtschaftlich sinnvoll und mit langfristiger Wirkung für Sport, Gesellschaft und Wirtschaft.
Trägerschaft: Verein European Championships 2030 Switzerland
In der Schweiz übernimmt der im Januar 2026 von Swiss Olympic, Swiss Paralympics und 12 involvierten nationalen Sportverbänden gegründete Verein European Championships 2030 Switzerland die Trägerschaft. In der Planung werden auch die Learnings aus Milano Cortina 2026 aufgenommen – insbesondere im Hinblick auf die komplexen Herausforderungen einer Dezentralisierung. Diese Erkenntnisse sollen vor allem im Kontext der Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 (Switzerland 2038) geprüft und nutzbar gemacht werden.
Beide Projekte ergänzen sich und tragen massgeblich zur Zielerreichung des Projekts Sport- und Bewegungsförderung 2040 des Bundes bei. Über ein ganzes Jahrzehnt hinweg können in enger Zusammenarbeit Legacymassnahmen geplant und umgesetzt werden – für ein Vermächtnis, das weit über die Austragung einzelner Wettkämpfe hinausreicht.
Es gibt kein klar definiertes oder strenges zeitliches Bewerbungsverfahren. Die Bewerbung erfolgt auf Basis eines Fragenkatalogs, sobald alle Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Die European Championships Management GmbH (ECM) mit Sitz in Eysins VD, Rechtehalterin der EC, verwaltet und koordiniert die Vertragsprozesse mit den europäischen Sportverbänden.
European Championships und Switzerland 2038 bilden gemeinsam die Basis für das Jahrzehnt des Schweizer Sports, mit EC als Sommer-Leuchtturm und Switzerland 2038 als Winter-Leuchtturm.
Im Schweizer Vereinssport ist die Besetzung der ehrenamtlichen Stellen eine der grössten Herausforderungen. Im Jahrzehnt des Sports soll das Ehrenamt und damit die Vereine gestärkt und die Entwicklung von sportartenübergreifenden Lösungen vorangetrieben werden.
In der Schweiz steigt der Bedarf an Bewegungsräumen. Im Jahrzehnt des Sports soll die Bevölkerung dazu animiert werden, die vielfältigen Sportarten in der Schweiz aktiv auszuprobieren und mit innovativen und niederschwelligen Konzepten neue Bewegungsräume geschaffen werden.
Die Organisation von Grossevents erfordert vielseitige Skills in den Bereichen Leadership und Management. Im Jahrzehnt des Sports soll konsequent jungen Menschen die Gelegenheit gegeben werden, Führungsrollen und Verantwortung zu übernehmen und so Young Leaders für die Zukunft zu fördern.
Talenttransfer findet in der Schweiz bislang nur in wenigen Sportarten systematisch statt. Im Jahrzehnt des Sports sollen sportartenübergreifende Prozesse erarbeitet werden, so dass Talenttransfers systematisch erfolgen können.
Die EC sind ein Multisport-Event, bei dem mehrere Europameisterschaften verschiedener Sportarten zeitgleich unter einem gemeinsamen Dach stattfinden – mit einer gemeinsamen Marke und einem vereinten Wettkampfprogramm. Nach den erfolgreichen Austragungen der EC 2018 in Glasgow und Berlin sowie 2022 in München ist noch unklar wo die dritte Ausgabe 2030 stattfinden wird. 2026 wurde aufgrund von fehlenden finanziellen Garantien abgesagt. Geplant war eine Austragung in Hannover. Rechtehalter der EC ist die European Championships Management GmbH (ECM).
Substanz und Inhalt der Legacy der EC sind die zentralen Elemente in der Argumentation, weshalb die Schweiz sich für die Durchführung der EC bewerben sollte. Gemeinsam mit OPWS 2038 kann EC ein ehrgeiziges, jahrzehntelanges Legacy-Konzept darstellen, welches sich am Projekt Sport- und Bewegungsförderung Schweiz 2040 orientiert und eine nachhaltige Wirkung auf Sport, Gesellschaft, Umwelt und die Wirtschaft hat Die beiden letzten EC-Austragungen konnten aufzeigen, dass sich mit dem Format nicht nur die Sichtbarkeit von jeder Sportart vervielfacht, sondern auch die lokale Wertschöpfung die Ausgaben um mehr als das Doppelte übersteigen
Es gibt bei ECM kein eigentliches strenges zeitliches Bewerbungsverfahren, sondern man bewirbt sich als Veranstalter auf Basis eines Fragenkatalogs, sobald man alle Voraussetzungen dafür geschaffen hat.
Weil die Schweiz damit ihre bestehenden Stärken ausspielt: vorhandene Infrastruktur, starke Regionen, kurze Wege, föderale Zusammenarbeit und breit verteilte Wertschöpfung. Der Nutzen konzentriert sich nicht auf einen einzelnen Ort, sondern wird über mehrere Kantone und Städte hinweg sichtbar.
Die Durchführung der European Championships 2030 in der Schweiz wurden mit einem Gesamtbudget von rund CHF 190 Mio. geplant. Davon entfallen CHF 173 Mio. auf die Organisation des Events und rund CHF 17 Mio. auf Legacy-Projekte, die langfristig Wirkung für Sport, Gesellschaft und Wirtschaft entfalten sollen.
Für eine allfällige Kandidatur 2034 würde eine Neukonzipierung erfolgen.
Ein Teil der Kosten, rund CHF 60 Mio., wird durch eigene Einnahmen gedeckt, insbesondere aus Sponsoring, Ticketing und Hospitality. Für die Organisation des Events verbleibt damit ein Finanzierungsbedarf von rund CHF 113 Mio. (exkl. Legacy), der durch Beiträge der öffentlichen Hand (Bund, Kantone und Städte) gedeckt werden soll.
7 Sportarten:
9 Sportarten:
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Vorstand – Vizepräsident
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Vorstand – Mitglied
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Vorstand – Mitglied
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Vorstand – Mitglied
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