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Die European Championships vereinen die Europameisterschaften von verschiedenen Sportarten zu einem Multisport-Event.
2018 fanden die European Championships (EC) erstmals in Glasgow und Berlin statt, 2022 folgte München. Dort traten 4’254 Athletinnen und Athleten in zehn Sportarten an, darunter 154 Schweizer Sportlerinnen und Sportler, die 14 Medaillen gewannen. Para-Disziplinen im Rudern und Kanu waren erstmals vollständig integriert. Begleitet wurde das Sportprogramm von Breitensportevents und Kulturfestivals.
Durch die gemeinsame Austragung wird die Reichweite jeder einzelnen Sportartmassiv gesteigert. Während eine alleinstehende Meisterschaft oft nur ein begrenztes Publikum anzieht, vervielfacht das gemeinsame Event die Sichtbarkeit und sorgt für einen nachhaltigen Schub.
Ein Sportfest, das verbindet – nachhaltig, dezentral und mit Wirkung für die ganze Schweiz.
Die Machbarkeitsstudie zeigt: Die Schweiz steht hinter der Kandidatur der European Championships. Die 13 nationalen Sportverbände der involvierten Sportarten haben alle ihre Zusage und Bereitschaft gegeben, im Rahmen ihrer Möglichkeiten am Projekt EC 2030 in der Schweiz mitzuarbeiten.
Die 13 nationalen Sportverbände vereinen zusammen über 1 Million Mitglieder.
Venue Working Plan
Die Kandidatur 2030 plant mit einem Sportprogramm von 13 Sportarten. Davon sind 7 Sportarten fix: Beachvolleyball, Kanu Sprint, Radsport, Rudern, Sportklettern, Tischtennis und Triathlon. Bei 6 Sportarten wird eine Integration angestrebt: Badminton, Basketball 3×3, Kunstturnen, Leichtathletik und Unihockey. Die Wettkämpfe sollen dezentral an mehreren Standorten ausgetragen werden.
Aktuell werden in den jeweiligen Städten und Kantonen parallel die politischen Prozesse aufgegleist.

Stand Mai 2026
Nachhaltig. Dezentral. Wirtschaftlich sinnvoll.
Die EC 2030 stehen für ein neues Modell von Sportgrossanlässen in der Schweiz: dezentral organisiert, auf bestehender und temporärer Infrastruktur aufgebaut und konsequent auf langfristige Wirkung ausgerichtet.
Statt kostenintensiver Neubauten nutzt die Schweiz vorhandene Anlagen und ergänzt diese gezielt durch temporäre Lösungen. Weiter verteilt der dezentrale Ansatz Wettkämpfe auf mehrere Kantone und Städte. So entstehen Wertschöpfung, Sichtbarkeit und Beteiligung in weiten Teilen der Schweiz.
Die Erfahrungen aus München 2022 zeigen die Strahlkraft des Formats:
Die EC 2030 haben das Potenzial, diese Wirkung auf die Schweiz zu übertragen – und gleichzeitig ein glaubwürdiges, nachhaltiges Veranstaltungsmodell umzusetzen.
Trägerschaft: Verein European Championships 2030 Switzerland
In der Schweiz übernimmt der im Januar 2026 von Swiss Olympic, Swiss Paralympics und 12 involvierten nationalen Sportverbänden gegründete Verein European Championship 2030 Switzerland die Trägerschaft. In der Planung werden auch die Learnings aus Milano Cortina 2026 aufgenommen – insbesondere im Hinblick auf die komplexen Herausforderungen einer Dezentralisierung. Diese Erkenntnisse sollen vor allem im Kontext der Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 (Switzerland 2038) geprüft und nutzbar gemacht werden.
Beide Projekte ergänzen sich und tragen massgeblich zur Zielerreichung des Projekts Sport- und Bewegungsförderung 2040 des Bundes bei. Über ein ganzes Jahrzehnt hinweg können in enger Zusammenarbeit Legacymassnahmen geplant und umgesetzt werden – für ein Vermächtnis, das weit über die Austragung einzelner Wettkämpfe hinausreicht.
Es gibt kein klar definiertes oder strenges zeitliches Bewerbungsverfahren. Die Bewerbung erfolgt auf Basis eines Fragenkatalogs, sobald alle Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Die European Championships Management GmbH (ECM) mit Sitz in Eysins VD, Rechtehalterin der EC, verwaltet und koordiniert die Vertragsprozesse mit den europäischen Sportverbänden.
EC 2030 und Switzerland 2038 bilden gemeinsam die Basis für das Jahrzehnt des Schweizer Sports, mit EC 2030 als Sommer-Leuchtturm und Switzerland 2038 als Winter-Leuchtturm.
Im Schweizer Vereinssport ist die Besetzung der ehrenamtlichen Stellen eine der grössten Herausforderungen. Im Jahrzehnt des Sports soll das Ehrenamt und damit die Vereine gestärkt und die Entwicklung von sportartenübergreifenden Lösungen vorangetrieben werden.
In der Schweiz steigt der Bedarf an Bewegungsräumen. Im Jahrzehnt des Sports soll die Bevölkerung dazu animiert werden, die vielfältigen Sportarten in der Schweiz aktiv auszuprobieren und mit innovativen und niederschwelligen Konzepten neue Bewegungsräume geschaffen werden.
Die Organisation von Grossevents erfordert vielseitige Skills in den Bereichen Leadership und Management. Im Jahrzehnt des Sports soll konsequent jungen Menschen die Gelegenheit gegeben werden, Führungsrollen und Verantwortung zu übernehmen und so Young Leaders für die Zukunft zu fördern.
Talenttransfer findet in der Schweiz bislang nur in wenigen Sportarten systematisch statt. Im Jahrzehnt des Sports sollen sportartenübergreifende Prozesse erarbeitet werden, so dass Talenttransfers systematisch erfolgen können.
Die EC sind ein Multisport-Event, bei dem mehrere Europameisterschaften verschiedener Sportarten zeitgleich unter einem gemeinsamen Dach stattfinden – mit einer gemeinsamen Marke und einem vereinten Wettkampfprogramm. Nach den erfolgreichen Austragungen der EC 2018 in Glasgow und Berlin sowie 2022 in München soll die dritte Ausgabe 2030 in der Schweiz stattfinden. 2026 wurde aufgrund von fehlenden finanziellen Garantien abgesagt. Geplant war eine Austragung in Hannover. Rechtehalter der EC ist die European Championships Management GmbH (ECM).
Substanz und Inhalt der Legacy der EC 2030 sind die zentralen Elemente in der Argumentation, weshalb die Schweiz sich für die Durchführung der EC 2030 bewerben sollte. Gemeinsam mit OPWS 2038 kann EC 2030 ein ehrgeiziges, jahrzehntelanges Legacy-Konzept darstellen, welches sich am Projekt Sport- und Bewegungsförderung Schweiz 2040 orientiert und eine nachhaltige Wirkung auf Sport, Gesellschaft, Umwelt und die Wirtschaft hat Die beiden letzten EC-Austragungen konnten aufzeigen, dass sich mit dem Format nicht nur die Sichtbarkeit von jeder Sportart vervielfacht, sondern auch die lokale Wertschöpfung die Ausgaben um mehr als das Doppelte übersteigen.
Es gibt bei ECM kein eigentliches strenges zeitliches Bewerbungsverfahren, sondern man bewirbt sich als Veranstalter auf Basis eines Fragenkatalogs, sobald man alle Voraussetzungen dafür geschaffen hat. Der Prozess der Schweizer Kandidatur sieht vor, bis Ende 2026, spätestens bis Anfang 2027, alle finanziellen Garantien der öffentlichen Hand zu erhalten, so dass ein Vergabeentscheid Anfang 2027 angestrebt werden kann.
Aktuell ist die Schweiz durch die gemachten Vorbereitungen in einer sehr guten Position bei ECM. Es ist jedoch zu beachten, dass ECM für 2030 zwingend einen Host benötigt. ECM steht mit einigen anderen Städten im Austausch und diese prüfen eine mögliche Austragung. Bisher hat noch kein anderer Bewerber öffentlich Interesse angekündigt. Der Verein EC 2030 ist in regelmässigem Austausch mit ECM.
EC 2030 dauern 11 Tage und finden zwischen Mitte Juli und Mitte August 2030 statt.
Weil die Schweiz damit ihre bestehenden Stärken ausspielt: vorhandene Infrastruktur, starke Regionen, kurze Wege, föderale Zusammenarbeit und breit verteilte Wertschöpfung. Der Nutzen konzentriert sich nicht auf einen einzelnen Ort, sondern wird über mehrere Kantone und Städte hinweg sichtbar.
Die Durchführung der European Championships 2030 in der Schweiz ist mit einem Gesamtbudget von rund CHF 190 Mio. geplant. Davon entfallen CHF 173 Mio. auf die Organisation des Events und rund CHF 17 Mio. auf Legacy-Projekte, die langfristig Wirkung für Sport, Gesellschaft und Wirtschaft entfalten sollen.
Ein Teil der Kosten, rund CHF 60 Mio., wird durch eigene Einnahmen gedeckt, insbesondere aus Sponsoring, Ticketing und Hospitality. Für die Organisation des Events verbleibt damit ein Finanzierungsbedarf von rund CHF 113 Mio. (exkl. Legacy), der durch Beiträge der öffentlichen Hand (Bund, Kantone und Städte) gedeckt werden soll.
7 Sportarten:
9 Sportarten:
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